Was es ist: Das "Herz" des Laserdrucks
Der Laserdruck ist im Wesentlichen ein elektrostatisches Bildgebungsverfahren. Die Trommel (auch Fotorezeptor oder OPC-Trommel genannt) ist mit einem photoleitfähigen Material beschichtet – ursprünglich Selen, heute meist organischer Photoleiter (OPC) –, das im Dunkeln als Isolator und bei Lichteinwirkung als Leiter wirkt. Der Zyklus funktioniert wie folgt:
1. Aufladung: Eine Ladebürste bringt eine gleichmäßige negative Ladung auf die Trommeloberfläche auf.
2. Belichtung: Ein Laserstrahl scannt die Trommel gemäß den Bilddaten. Belichtete Bereiche verlieren ihre Ladung und bilden ein "elektrostatisches latentes Bild".
3. Entwicklung: Negativ geladene Tonerpartikel werden von den belichteten (höheren Potenzial-)Bereichen auf der Trommel angezogen.
4. Übertragung: Papier läuft unter der Trommel hindurch, und eine Transferwalze bringt eine positive Ladung auf, wodurch der Toner auf das Papier gezogen wird.
5. Fixierung: Heizwalzen schmelzen den Toner und pressen ihn in die Papierfasern, wodurch das Bild fixiert wird.
6. Reinigung & Löschung: Eine Abstreifklinge entfernt Resttoner, und eine Löschlampe neutralisiert verbleibende Ladungen, um die Trommel für den nächsten Zyklus vorzubereiten.

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