Während Länder auf der ganzen Welt in das „kritische Umsetzungsjahr“ für die Erreichung der CO2-Neutralität bis 2026 eintreten, sieht sich die Bürobedarfsbranche mit der strengsten Welle von Umweltvorschriften in ihrer Geschichte konfrontiert. In diesem Monat wurden mehrere Umweltstandards für Drucker- und Kopierzubehör offiziell von „Empfehlungen“ auf „verbindliche Durchsetzung“ umgestellt und markierten damit das Ende der Ära nicht recycelbarer Einwegartikel.
Los Angeles macht es vor: Nicht recycelbare Verbrauchsmaterialien offiziell verboten
Der Stadtrat von Los Angeles hat kürzlich eine bahnbrechende Verordnung verabschiedet, die den Verkauf von Einweg-Druckerpatronen – solchen, die nicht über offizielle Kanäle nachgefüllt, aufgearbeitet oder recycelt werden können – innerhalb der Stadt ab 2026 ausdrücklich verbietet. Die Verordnung zielt speziell auf „Klon“- und „kompatible“ Patronen ab, die Kunststoffe, Metalle und komplexe Chemikalien mischen, was zu extrem hohen Recyclingkosten führt. Das Los Angeles Department of Public Health weist darauf hin, dass es Hunderte von Jahren dauern kann, bis Druckerpatronen auf Mülldeponien zersetzt werden und schädliche Substanzen freigesetzt werden können. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Hersteller dazu zu bewegen, vom Verkauf von Hardware auf die Bereitstellung von Recyclingdienstleistungen im geschlossenen Kreislauf umzusteigen.
EU-„Greenwashing“-Verbot tritt in Kraft: Vorgehen gegen irreführende Etiketten
Auf dem europäischen Markt hat die EU im April 2026 strengere Überprüfungen der Nachhaltigkeitskennzeichnung vollständig eingeführt. Die neuen Vorschriften verbieten die Verwendung vager Begriffe wie „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ oder „biologisch abbaubar“ für die Vermarktung von Tonerkartuschen ohne eindeutige Beweise.
Darüber hinaus schreibt die neueste EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) vor, dass alle auf den EU-Markt gebrachten Druckgeräte und Verbrauchsmaterialien einen detaillierten digitalen Produktpass mit Angabe der Materialquellen und Reparaturfähigkeitsbewertungen vorlegen müssen. Diese Politik zwingt Druckergiganten dazu, ihre Tonerkartuschenstrukturen neu zu gestalten, um den Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden.
Der Kampf um Industriestandards: EPEAT 2.0 und Firmware-Einschränkungen
Als Reaktion darauf, dass bestimmte Hersteller Firmware-Updates verwenden, um wiederaufbereitete Verbrauchsmaterialien von Drittanbietern auszuschließen, wird der neue Umweltstandard EPEAT 2.0 Anfang 2026 in Kraft treten. Der Standard schreibt ausdrücklich vor, dass zertifizierte nachhaltige Drucker keine technischen Mittel einsetzen dürfen, um Benutzer daran zu hindern, wiederaufbereitete oder wiederaufbereitete Verbrauchsmaterialien zu verwenden.
In diesem Monat haben Umweltorganisationen bereits Bedenken hinsichtlich der von einigen Marken eingeführten obligatorischen Firmware-Updates geäußert und argumentiert, dass diese gegen globale Nachhaltigkeitsregeln verstoßen und den CO2-Fußabdruck der Verbraucher erhöhen.
Green Office-Praktiken werden zu einer „harten Messgröße“ für die Unternehmensbeschaffung
Weltweit zeigen Unternehmensanwender eine deutlich zunehmende Präferenz für den Kauf recycelter Tonerkartuschen. Ausschreibungsdaten vom April 2026 deuten darauf hin, dass Lieferanten mit umfassenden Recyclingsystemen und biobasierter Tonertechnologie bei umweltfreundlichen Beschaffungsinitiativen von Regierungen und großen Organisationen eine höhere Bewertungsgewichtung erhielten.
Bei Interesse wenden Sie sich gerne an unser Vertriebsteam untersusie@tyjycopiertoners.com